Feldfluren

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Tabelle 1d: Feldfluren von Stadtlengsfeld

Gegenwärtige Bezeichnung

Frühere Namen

Bemerkungen

 

 

 

 

Alte Felda

Hinter d. Zusammenfluss v. Felda u. Mühlgraben vor d. Rasenmühle

 

Altenrod, Am ~

Wüstung zw. Hohenwarth u. Baiershof, Flur 21, Boineburger Wald

 

Baumschule

Gelände hinter d. Sauhohle nahe der Felda, Flur 887-889, nördl. d. Felda

 

Baumgarten 3

um 1517 und 1580 erwähnt, neben der Ziegelhütte 4, 5

 

Barbeloch

Flur 685, südlich d. Schneidmühle a. d. Felda

 

Biebertal

Flur 696 (hinter d. >>> Ehrlich)

 

Birnbaum, (Gelber ~), Birnbäumche

Zw. Roten Graben und Fischbacher Weg; Flur 737, ging 1942 a. Bauer Hans Hörle, unterhalb v. Roten Kopf

 

Blaurasen

Früher vor dem „Unthertor“, Nr. 291; wahrscheinlich Bleichrasen

 

Bohn‘s Garten

Oberhalb des Turnrases, an der Finckelsgasse

 

Börnchen(aue)

Nahe der  >>> Mönchwiese, Flur 1003-1015, ggü. >>> Kesselbrücke

 

Brocken Ausspann 6

1475

 

Breite Wiese

Unterhalb d. Stephanskuppe, zw. Lengsfeld und Weilar

Bücher‘s Hauck

 

Neben dem Weinberg i. Richtung Süden

 

Christophsruh

Angebl. Ort einer Entgleisung der Feldabahn, 1934; zw. „Schneidmühle“ und „Neuem Bahnhof“

 

Cnyrim‘s Anlage

Über dem heutigen Denkmal, Gelände zwischen den beiden Wegen

Cnyrimsgraben

(Knieriems~)

Flur 618-620, Bachtal i. Richtung Süden d.h. Weilar; benannt n. Eigentümer Cnyrim (= Knieriem)

 

Cnyrim’sche Villa

Wohnhaus ggü. d. alten Bahnhof, sp. Wohn-/Bürositz v. Gerichtsvollzieher Richard Hirschfeld (1854-1915), sp. Arztpraxis Dr. Meyfahrt und Dr. Remmler

 

Diebesgraben

v. Borntal abzweigender Graben i. Richtung Roter Graben

 

Dimmerodt

Wiese unterhalb Hundsköpfchen; hinter d. Heerstück, Flur 679-681

 

Dorniges Gehege

Flur 28, Müller’sche Waldung

 

Drei Eichen

Flur 554, zw. Pfaffental und Kniebreche  (Flur 575) am Waldrand, >>> Abb. 70

 

Ebent(h)al

Flur 580-585, Graben a. Weg n. Weilar, beginnend a. d. alten Notscheune; u. U. abgeleitet von Eiben

Ehrlich(wiese)

Im Ehrlich sp. Ehrlich‘s-Wiesen

Flur links d. Felda, ggü. der Porzellanfabrik; zwischen Hartschwinden und Dermbach gibt es ein Ehrlichs-Wäldchen; nahe Lenders b. Öchsen gibt es einen Ehrlich, auch bei Geismar, Motzlar und Schleid; entweder ehemaliger Besitz eines Lengsfelder Arztes, L. Erllig, der um 1715 im Kirchenbuch vermerkt ist oder – was wahrscheinlicher ist – eine alte Bezeichnung für feuchte,  mit Erlen und Schilf bewachsene Flussaue

 

Ehrlichsrain

Hinter d. Sophienpark oberhalb d. Ehrlichwiesen, Flur 747

 

Eselspfad

Unterhalb d. Liete u. a. Rückersberg; vermutl. alter Saumpfad f. Salztransport v. Salzungen n. Fulda

 

Finster Graben

Nahe d. Kreuzstein, nördl. der >>> Sieben Linden

Fischbach

 

Sehr alte Bezeichnung; vermutl. Bach vom Baier, wo es Fische gab

 

Fischbacher Höhe

Flur 726, links v. Bayerweg i. d. >>> Fischbach, hinter ht. Autowerkstatt „Holli“, dort gab es auch eine Lehmgrube, ggü. v. ht. Autowerkstatt „Holli“, sp. war dort der Heurich‘s Garten; Äcker gehörten sp. d. Bauern Willy Heurich (1920-2001)

 

Förster‘s Garten

Flur 741, heute bebaut, früher Fläche gegenüber Eingang d. jüd. Friedhofs bzw. unter d. Judenfriedhof

Fräuleinsgraben

 

Nördl. v. Lengsfeld; führt zum Alleeweg; vielleicht ztw. Bleibe von Nonnen im Mittelalter

 

Freyheit, Freyung

Heute linke Burgstr. bis Wasserpforte

 

Am Galgenberg

mittelalterliche Richtstätte v. Stadtlengsfeld, nahe der Hämbacher Str., >>> Abb. 71

 

Galgentrifft

Am Galgenberg, Flur 429

 

Geißbockwiese

Vgl. Stadtarchiv 1898, A2

 

Harpfe

Flur 11, a. Beginn d. Fischbachwegs z. Baier, Boinburger Wald

 

Harpfäcker

Flur 728, a. Baierweg i. d. >>> Fischbach, hinter sp. Autowerkstatt „Holli“

Heerstück 7

 

Wiese hinter d. Sportplatz i. Richtung Weilar; mglw. Platz von Kämpfen o. Biwak während d. 30jährigen Kriegs

 

Heiderain

Gelände zw. Born- u. Schelmental, Flur  13, Boinburger Wald

 

Heiligenwiese

Flur 682-684, Wiese geht 1942 a. H. Hörle; liegt hinter d. >>> Heerstück, kurz vor Weilar

 

Heiliges Kreuz

Erwähnt 1479; „Weiterer Zeuge: Philipp von Herda, 70 Jahre alt, nicht böhmisch oder in Acht, wohnhaft beim Heiligen Kreuz in Lengsfeld, mit den Parteien nicht verwandt oder verschwägert, sein Sohn ist jedoch mit der Tochter des Gottschalk von Buchenau verheiratet.“ (Quelle:

 

Hohlgraben

 

 

Hohle (Wüste ~)

Gelände am Salzunger Weg i. Pfaffental, 1821; Flur 1045

 

Hopfengraben

Hinweis auf Hopfenanbau i. Lengsfeld; vgl. Lengsfelder Geschichten IV

 

Hühnerrain

Waldgebiet a. d. Fischbach, Flur 23, Boinburger Wald

Hundskopf

 

Bewaldeter ehem. Nebenkrater des Baier, südl. v. Lengsfeld; ztw. Basalt-Steinbruch für d. Straßen- u. Gleisbau

 

Husarenacker

Untere Ehrlichwiese, nahe d. Eisenbahnbrücke a. d. Schneidmühle; möglicherweise biwakierten einmal Husarentruppen dort

 

Jungholz

Wald a. d.  >>> „Link‘ Chaussee“, 1872, am  „Eben“  (Kammweg zw. Lengsfeld u. Salzungen)

 

Auf der Johanniskapelle

Zw. Neue Str./Sack, Nr. 215; muss im Zentrum von Lengsfeld gelegen haben, nahe d. sp. jüdischen Schule, >>> Abb. 32

 

In der Dolzian

Gelände zw. Ziegelhütte und Heerstück i- Richtung Weilar

 

Junker-Hanns-Graben

Flurstück Nr. 448+449

 

Kälbergarten

Gelände um d. heutige Apotheke v. Lengsfeld

 

Katzebad

Badestelle an der Felda, nahe der Roten Wand und des späteren Sportplatzes; bis in die 1950er Jahre konnte man dort noch an einer tiefen Stelle baden; es war z. T. mit Buhnen ausgebaut

 

Kessel (Keßel)

Wiesengelände, Flur  1019, zw. Menzengraben u. Dietlas, dort gab es später eine massive Brücke für die Holzabfuhr a. d. dahinter liegenden Wald

 

Kesselbrücke

Brücke i. >>> Kessel ü. d. Felda zw. Dietlas und Menzengraben, im 21. Jh. abgerissen, Flur 1026, 1027

 

Kirchgarten

Gelände hinter ht. Fabrik (Aco), am Mühlgraben bevor Mündung i. d. Felda, Flur 881-882

 

Kirsch(en)rain

Hang am Ende des Pfaffental 18, bepflanzt mit Wildkirschen, Ödland 2022

 

Kirschberg

Heute unterhalb des Bauhofes in Richtung alte Linde, Flur 639

 

Knochenacker

Gelände am Ehrlich u. Feldaradweg, in der Einbuchtung der Felda ggü. dem Weg in den Sophienpark, Flur 914-917

 

Kohlgrube, Kohlgrubenhöhe, Kohlgraben

Fluren 451,  474-479, zw. Galgenberg und Weinberg, hinter d. >>> Fräuleinsgraben; mglw. Siedlung und Ort f. Holzkohleherstellung (vgl. Lengsfelder Geschichten I)

 

Köhlers Gehege

Zw. >>> Rückersberg u. Schlägelbach

 

Köngisholz

Wald hinter d. Weinberg

 

Koppelhut

Gelände oberhalb der Roten Wand

 

Krämerstück

Ackerland unter Galgenberg

 

Kreuzstein

Zw. Rosamringärtchen u. Dietlas, Ort eines Sünekreuzes

 

Kreuzwiese

Flur 408-413, Fläche rechts (u. links) d. Straße n. Dorndorf, ggü. >>> Schneidmühle, dort gibt es noch e. Quelle, die das Schwimmbad speist.

 

Kreuzrain

Oberhalb d. Schwimmbads >>> Kapelle

 

Laibrotgärtche

im Borntal, wurde einst aus Not f. ein Brot verkauft!

Liete

Liedgärtchen, Liedgärten

Steiler Hang nördl. d. Gehauser Str., ggü. d. Porzellanfabrik, >>> Abb. 70

 

An der Linde

Flur Nr. 781

 

Tiefes Loch

Gelände unter d. roten Wand; wahrscheinlich, wo früher das Schwimmbad i. d. Felda lag

 

Leimbacher Scheide

Kürzester Weg von Lengsfeld nach Salzungen, Paßweg zw. >>> „Allee“ und Leimbach; 1872 Pläne zum Ausbau als Chaussee

 

Losengraben

Unter d. Weinberg, ht. Weinberg-Str., Flur 512-520

 

Lübenthal 

Flur Nr. 695

 

Schafwiese

Nahe d. >>> Mönchwiese

 

Loch (beim tiefen …)

Hinterm Rückershauck, tiefe Ausspülung in der Felda

 

Maselbach, In der ~, Maselbacher Wand, Maselbacher Kopf

Gelände zw. Lengsfeld u. Weilar, nahe Cnyrimsgraben, Müller’scher Wald Flur Nr. 13 & 15, >>> Abb. 71

Menzengraben

Mainzengraben (lt. Lehnbuch)

Ursprüngl. Tal i. Richtung Völkershausen; sp. Ortsteil als Bergbau begann, Flur 961

Merkerser Ecke

 

Weg n. Merkers a. d. Waldecke oberhalb v. Schwimmbad

Mönchsgraben

 

Nahe Lengsfeld b. der hat. Schneidmühle, vermutlich einmal Klause v. Mönchen, Flur 420

 

Molkenhorn

Hohenwarth i. Richtung Gehaus

 

Mönchswiese

Unterhalb d. >>> Mönchsgrabens

 

Mückenrain

Heute untere Gehauser Str. (Fam. Kaiser/Käsemann),  Flur 29

 

Mühleninsel

zw. Felda und Mühlgraben an d. Schneidmühle, Flur 978

 

Ölgärten

Gelände west. d. Eingangs v. Pfaffental , dort befand sich eine Ölmühle (sp. Schuh- und Brotfabrik)

 

Pfarrland

Flur 1112, a. Weilarer Weg, 12,75 Ruthen, 1122 m. 22,5 Ruthen, 1127 m. 17,25 Ruthen

 

Pfort (Am alten …)

Nähe Schrammhof

 

Schafgärten

Heute unterer Weinberg, bebaut, Wiegand etc.

 

Schafwiese

Links d. Felda zw. Schrammhof u. heutiger Schachtstr.

 

Schießgarten

Hinter der fr. Turn-/Stadthalle, war um 1900 Schießplatz

 

Schloßacker

Flächen zw. >>> Sauhohle u. Müller’sches Gartgenhaus

 

Stegwiese

Erste Wiese hinterm Bahndamm, beim Steg ü. d. Felda, Flur 862

 

Steinigrasen

Oberer >>> Steinweg, kiesiges Schwemmland d. Felda als noch keine Ufermauer existierte

Steinbruchwand

 

Hinter der Haarnadel-Kurve i. Richtung Salzungen a. ehem. Sandsteinbruch, Müller’scher Wald

 

Steinbruch

nahe Hohenwarth, a. Ende d. Borntals, Flur  19, Boinburger Wald

Steinig(-rasen)

 

Wiese unterhalb Schrammhof

 

 

Wiese entlang d. Felda, hinter d. fh Steg i. Richtung Schrammhof; heute Parkweg u. Freizeit

 

Steinbruch (Am …)

>>> „Link‘ Chaussee“, an Haarnadelkurve

 

Scharre / Scharrgut

 

 

Stellgraben, ~ Wand, Stellbacher Kopf

Gelände zw. Lengsfeld u. Weilar, nahe Cnyrimsgraben, Müller’scher Wald Flur 14, 16; Bach fließt bergab z. Felda

Stöckig(t)

Sto(ö)ckich(t)

Wald oberhalb d. Kolonie v. Menzengraben, Flur 401

Land hinter d. Stephanskuppe, Richtung Weilar

 

Straßäcker

Beim >>> Barbeloch

 

Rain (Wüster ~)

„Artland“ i. Pfaffental, Flur 1042

 

Rainche

Hängiges Flurstück zwischen Obertor und t. Jacobsgasse;sp. Haus-Grundstück der Familie Hermann Voigt

Riemen

 

Flur hinter d. Wald v.  Menzengraben u. „Wüsten Sachsen“ (vgl. Lengsfelder Geschichten I)

Rommelsgraben

 

Flur 609, Bachtal i. Richtung Süden n. Weilar, benannt n. Rommel; hinter dem Ebental; vor dem >>> Rücker‘s Hauck

Roter Graben

 

Ehem. Hohlweg, durch verwitterten Sandstein roter Untergrund; ht. Abzweig v. Dermbacher Str., >>> Abb. 1

 

Rain (Wüster ~)

Flur 1029, Gemeinde nahe >>> Waldsachsen a. d. >>> Kesselbrücke

 

Roter Rain

Flur 802-809, zw. Gehauser Str. und Borntal, südl. ehem. Tischlerei Klein

Rote Wand (vgl. Katzebad)

 

Steilabhang, einst Prallhang d. Felda; rote Sandsteinverwitterung

Rücker‘s Hauck

 

Flur 612, Berg. Gelände hinter Lengsfeld i. Richtung Weilar; aus mhd. houc = Hügel

 

Sandwiese(n)

In der Nähe der Schneidmühlmühle; direkt a. der Straße nach Dorndorf; hat. Kleingärten, Flur 897, innerhalb d. Feldaschleife

 

Sauhohle

Sehr alte Bezeichnung; Bereich unterhalb d. heutigen Tankstelle; westl. Fortsetzung d. Fräuleingrabens; vermutl. Stelle, wo Schweine gehütet wurden

 

Saurasen

Sehr alte Bezeichnung; künstl. Insel zw. Felda und Mühlgraben zur Porzellanfabrik; vermutlich Stelle, wo Schweine gehütet worden; Flur 868

Salzunger Hohle

 

Ehem. Denkmalweg, Verlängerung der Gelbe Rübengasse bzw. Bergstr.; benannt n. Weg n. Salzungen

 

Sandrain

Flur 658

 

Schacht, Am ~

Waldgebiet a. Baier, nahe Wüstung Fischbach, Flur 18, Boinburger Wald

 

Schafsteg

Früheres Brücklein über die Felda zw. Lengsfeld und Weilar, Höhe Haselbach; sp. Übergang einer Gasleitung

 

Schafwiese

Wiese links d. Felda, unterhalb d. Schrammhofes, Flur 1027 i. Richtung >>> Kesselbrücke

 

Schelmental

unterhalb v. Bornkopf, Flur 14, Boinburger Wald

 

Schindanger

Im Borntal

 

Schindgraben 8

Heute: unteres Borntal, Flur 795

 

Schindwiese

Am Borntal, Flur 698

 

Schindrasen (Auf dem ~)

Gehauser Str. i. Richtung Gehaus, Flur 816, ht. Wohngebiet

 

Schindrasen (Übern ~)

Nahe dem „Eselspfad“/Gehauser Str.,  Wiese nahe ehemaliger Sprungschanze, Flur 814

 

Schlossacker

Flur nördlich d. >>> Lustschlosses (ht. Wohnhaus  nahe Einkausmarkt i. d. Eisenacher Str.)

 

Schnake, Schnagegraben

Nahe Viehschmiede, Viehhof, Zentrum v. Lengsfeld

 

Schlagbaum (Am ~)

Flur 791-794, am hinteren Borntalweg, der früher n. Gehaus führte, bevor die Chaussee gebaut war

 

Schlägelbach

Tal hinter Hohenwarth,, ht. Gehauser Flur, Boineburger Wald, Flur Nr. 5

 

Schopfengraben

Tal i. Richtung Schrammhof, westl. d. Schneidmühle n. d. Felda; vermutl. benannt n. einem Schuppen, d. dort stand

 

Schopfengarten

Garten d. Willi Meister (1905-1983), oberhalb d. Kniebreche, unterhalb d. „Drei Eichen“

 

Schopfengarten, Am ~

wahrscheinl. ehemalige Baumschule, nahe Sophienpark, unterhalb d. Hohenwarth, Flur 7, Boinburger Wald

 

Schorn

Bergrücken zw. Hohenwarth und Gehaus, Flurrname; bezeichnet ahd. etwas Herausragendes

 

Tiefes Loch

Ein Platz zw. Dietlas und Lengsfeld nahe „7 Linden“, Flur 629, syn. >>> Rote Wand

Untertor

Vor dem Untertor

Benannt n. südl. Stadttor i. Richtung Weilar (u. U. das Tor an der Felda, sondern das in der Hintergasse gemeint!)

 

Vor dem Untertor

Heute beginnende Dermbacher und Gehauser Str.  sowie Steinweg (vor d. Feldabrücke)

 

Völkershäuser Weg

zw. Lengsfeld u. Völkershausen, führte a. Schrammhof entlang

 

Wiedengraben (Weiden-)

Tal oberhalb d. Schrammhofes, vermutl. benannt n. Weiden

Winterliete

 

Hang hinter  d. Weinberg i. Richtung Bornkopf

 

Wüstensachsen

Oberhalb vom Menzengraben i. Richtung Martinroda; frühere mittelalterliche Siedlung, die wüst fiel

 

 

 

3 „Am 4 Mai 1517 belehnt Raban von Herda, Amtmann zu Stadtlengsfeld Fritz Reynner mit einem Haus und Hofraite in dem Baumgarten zu Stadtlengsfeld nebst Zubehörungen an Land und Wiesen zum Pferdsdorfer Burglehen gehörend; dafür giebt er jährlich eineinhalb Schock Knacken, drei Hühner und ein Schönbrod drei Groschen werth.“

4 Landesarchiv Hessen >>>

5 Eine große Ringofen-Ziegelei beabsichtigten die Gebr. Mannesmann in der Nähe des alten Bahnhofs im Jahr 1913/1914 zu errichten.

6 Landesarchiv Hess >>>

 

7 Am 10. Januar 1757 kam das Kleist’sche Bataillon mit Kanonen und Bagage, und am 13. Januar zog das Bataillon des Generals von Nagel nach Barchfeld ab. Am 17. Januar marschierte das Kleist’sche Bataillon nach Roßdorf und Lengsfeld, dafür kamen von Suhl drei Kompanien von dem Chur-Cöllnischen Leibregiment. 

8 Abdecker, d. h. Schinder vergrub verendetes Vieh auf dem freien Feld. In der Stadt Lengsfeld wurde das verendete Vieh durch den Feldmeister im „Schindgraben“ beseitigt. Der „Schindgraben“ befand sich im heutigen Borntal. Auch Hingerichtete wurden dort verscharrt.

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